DFG-VK: „Spar Dir den Atomkrieg“ zum Weltspartag

atomwaffenfrei jetzt

Pünktlich zum Weltspartag protestierte die DFG-VK vor der Kölner Filiale der Commerzbank AG am Hohenzollernring unter dem Motto: „Spar Dir den Atomkrieg“ zum Weltspartag“

Im Rahmen der Kampagne „Atomwaffen – Ein Bombengeschäft“ lenkt die DFG-VK die Aufmerksamkeit auf die Milliardengeschäfte deutscher Finanzinstitute, wie der Deutschen Bank, Commerzbank und Allianz, mit Atomwaffenherstellern (u.a. BAE Systems, Boeing, EADS) und fordert den Ausstieg aus diesem „Bombengeschäft“.

Mit den Investitionen in Firmen, die Atomwaffen bzw. deren Trägersysteme produzieren, entwickeln und/oder warten, behindern die Finanzinstitute aktiv eine weltweite nukleare Abrüstung. Das Atomwaffen völkerrechtswidrig sind und ihr Einsatz katastrophale humanitäre Folgen hat, wird von den Banken ignoriert. Alleine sieben deutsche Banken unterhalten Geschäftsbeziehungen in der Größenordnung von mehr als 7,2 Mrd. Euro zu verschiedenen Herstellern von Nuklearwaffentechnologie. Darunter ist beispielsweise auch die Firma Boeing, die maßgeblich an der Aufrüstung der B-61 Atomwaffen zu taktischen Atomwaffen beteiligt sind. Rund 20 von diesen US-Bomben liegen noch auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel und würden im Ernstfall von deutschen Piloten im Rahmen der sogenannten „Nuklearen Teilhabe“ eingesetzt.

Die DFG-VK-Mitglieder überreichten der Filialleitung der Commerzbank AG ein Protestschreiben, verteilten Informationsmaterial über die industrielle Verflechtung deutscher Unternehmen mit der Atomwaffenindustrie und kamen mit Passanten ins Gespräch. Harald Fuchs, langjähriger Aktivist der DFG-VK in Köln: „Die meisten Bürger lehnen Atomwaffen eindeutig ab. Es gibt aber viele Kölner, die gar nicht wissen, dass in Büchel Atombomben lagern. Und kaum jemandem ist klar, dass Bundeswehrpiloten diese Atombomben im Kriegsfall mit deutschen Torpedoflugzeugen zu ihrem Ziel bringen müssten. Die Banken sollten sich unserer Auffassung nach ihrer Verantwortung stellen und die Unternehmen, die mit Atomwaffen Geld verdienen, nicht mehr finanzieren.“

Anlagen
Weitere Infos: www.atombombengeschäft.de

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