Newsletter Nummer 15 – abrüsten statt aufrüsten 

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Newsletter 15 – Oktober 2018

1.-4.11.2018
bundesweit dezentrale Demonstrationen

Aufruf der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ zu bundesweiten dezentralen Demonstrationen am 1.-4.11.2018
Abrüsten statt aufrüsten – das ist das Gebot der Stunde
„Abrüsten statt aufrüsten – das ist das Gebot der Stunde“, so der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann zum Antikriegstag.

Und es stimmt: Schulen sind marode und Kitas fehlen überall, der soziale Wohnungsbau muss dringend ausgebaut werden, Krankenhäuser werden benötigt, dem öffentlichen Nahverkehr fehlen Gelder, die kommunale Infrastruktur verkommt, die Alterssicherung und die Pflege sind unterfinanziert, Geflüchtete benötigen Unterstützung, der ökologische Umbau stagniert, Finanzen für Klimagerechtigkeit sind nicht vorhanden und internationale Hilfe zur Selbsthilfe wird verweigert.

Aber: Geld für die Rüstung ist fast unbegrenzt vorhanden. Der Rüstungsetat 2019 soll um 11,4% steigen auf 42,4 Milliarden Euro, 60 Milliarden für Rüstung ist das nächste Ziel der Verteidigungsministerin, um dann den Etat – wie die „Stiftung Wissenschaft und Politik“ errechnete – bis zum Jahr 2024 weiter auf 85 Milliarden zu steigern.
Wir sagen nein.

Weiterlesen: https://abruesten.jetzt/2018/09/aufruf-der-initiative-abruesten-statt-aufruesten-zu-bundesweiten-dezentralen-demonstrationen-am-1-4-11-2018/

 

Bundesweite dezentrale Aktionen und Demonstrationen

Im Zusammenhang mit der 2. und 3. Lesung des Bundeshaushaltes – plus 12% für Rüstung ruft “abrüsten statt aufrüsten“ auf:

Bundesweite dezentrale Demonstrationen in Städten, Dörfern und Gemeinden vom 1.11. bis 4.11.2018

Überall auf den Straßen der Republik – vielfältige Proteste gegen Hochrüstung – jetzt gemeinsam vorbereiten

Wir müssen wieder heraus mit unseren Forderungen auf die Straßen und Plätze dieses Landes. Frieden und Abrüstung muss wieder laut durch die Straßen klingen und von den Plätzen schallen. Lasst uns am Wochenende 1.-4. November 2018 überall in dieser Republik dezentral demonstrieren und auf die Straße gehen, je mehr Aktionen, je mehr Demonstrationen, umso besser.

Weiterlesen: https://abruesten.jetzt/2018/09/4-11-november-2018-bundesweite-dezentrale-aktionen-und-demonstrationen/

 

Aufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag und der Kooperation für den Frieden

Aufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag und der Kooperation für den Frieden zu dezentralen Protestaktionen und Demonstrationen vom 1.-4. November 2018: Für Abrüsten auf die Straße gehen ist das Gebot der Stunde

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen auf, aus Anlass der parlamentarischen Beratungen des Bundeshaushaltes 2019, am Wochenende des 1. bis 4. November 2018 aktiv zu werden für Abrüstung und sich an den dezentralen Aktionen und Demonstrationen im Rahmen der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ zu beteiligen.

Angesichts der geplanten Aufrüstung ist ein Engagement für Abrüstung dringend geboten:

Die zwei Prozent des Bruttosozialprodukts, die nach NATO-Beschluss der Rüstung geopfert werden sollen, sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich, bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr usw. fehlen.

Laut Angaben der Stiftung Wissenschaft und Politik wird der Etat der Bundeswehr um 11,9 Prozent auf 42,9 Milliarden Euro erhöht. Er soll in den kommenden Jahren bis auf 85 Milliarden Euro steigen. Dies wäre über 20% des Bundeshaushaltes. In den mitgelieferten Begründungen der Politik wird von einer Ausweitung und der Normalität grundgesetz- und völkerrechtswidriger Angriffskriege ausgegangen. Die Konfrontation gegen Russland wird vorangetrieben. Atomwaffen sollen nicht nur der Abschreckung, sondern bald auch möglichen gezielten Einsätzen dienen. Das Risiko von militärischen Einsätzen ist so groß wie seit Jahren nicht mehr.

Zugleich wird der Rechtsstaat demontiert, um den Widerstand gegen eine verfehlte Politik kriminalisieren zu können. Doch Probleme wie Kriege, Wirtschaftskrisen und Klimawandel sind Menschenwerk. Unser Widerstand gegen diese Politik ist dringend geboten. Wir stehen ein für Frieden und Abrüstung, internationale Verständigung, Demokratie, offene Grenzen für Flüchtlinge und soziale Gerechtigkeit sowie ökologischen Umbau. Jegliches Schüren von Ängsten weisen wir durch sachliche Information zurück.

Die auf über 100. 000 Menschen angewachsene Unterstützer*innenliste des Aufrufs „abrüsten statt aufrüsten“ macht uns Mut!
Die Politik muss uns hören: Werdet aktiv für Frieden und Abrüstung, engagiert Euch, plant dezentrale Aktionen am Wochenende des 1. bis 4. November!

Weitere Informationen unter:
www.abruesten.jetzt

Die dezentralen Aktionstage wurden bei einer Aktionskonferenz der Initiative „Abrüsten statt Aufrüsten“ im Juni 2018 in Frankfurt beschlossen.

https://www.friedenskooperative.de/aktion/aktionstage-abrustung-november2018

 

Aktionstage: Orte und Termine im Überblick

Im Folgenden findest Du alle uns bisher bekannten Aktionen, die unter dem Appell „Abrüsten statt Aufrüsten“ im Zeitraum vom 1.-4.11.2018 stattfinden, in chronologischer Reihenfolge.

Wenn ihr noch nicht dabei seid, überlegt und plant eine eigene Aktion. Noch ist es Zeit. Wir wollen zeigen, dass wir viele und überall in der Republik aktiv sind. Jede auch kleine Veranstaltung ist ein Zeichen des so notwendigen Protestes.

Deshalb überlegt, ob auch ihr noch aktiv werden könnt.

Bitte teilt uns mit, was ihr wo und wie plant. Die angegebenen Beispiele sind sicher nicht vollständig und können noch deutlich erweitert werden.

Deine Aktion kannst du im Terminkalender auf https://www.friedenskooperative.de/termine/eintragen selbstständig eintragen.

 

AACHEN
Samstag, 3.11.2018, 11.58 Uhr, Elisenbrunnen, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 52062 Aachen
Kontakt: Franz-Josef Surges, fjsurges@gmx.de

Satirische Aktion und Unterschriftensammlung der Unternehmensberatung „Mission for Victory“ im Auftrag des Verteidigungsministeriums: „Aufrüstung statt Sozialklimbim“ (Agit Prop) mit der Gruppe „Unbelehrbare für Frieden und Völkerverständigung“ (am „Geldwäschebrunnen“)

 

BERLIN
Berliner Friedenskooperation – Unterschriftensammlung und Abschlusskundgebung

Samstag, 3.11.2018, verschiedene Orte und Bundesministerium der Finanzen (BMF), Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin
Kontakt: Berliner Friedenskoordination (FriKo), Laura von Wimmersperg, Hauptstr. 37, 10827 Berlin, Telefon: 030/7823382, Fax: 030/7823382, info@friko-berlin.de, http://www.frikoberlin.de/
In möglichst vielen Stadtteilen sollen am Samstagvormittag auf Marktplätzen, vor Einkaufszentren, an Bahnhöfen und Bushaltestellen Info-Stände, kleinere Kundgebungen oder andere Aktionsformen stattfinden, um zu informieren und weitere Unterschriften unter den Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“ zu sammeln. Die dezentralen Aktionen werden in Eigenregie von den örtlichen Initiativen, Organisationen oder auch einzelnen Unterstützern durchgeführt.

Um 14 Uhr findet dann eine gemeinsame Kundgebung vor dem Bundesfinanzministerium statt.

BREMEN
Bremer Friedensforum – Mahnwache
Donnerstag, 1.11.2018 von 17 – 18 Uhr, Marktplatz Bremen, Marktstraße, 28195 Bremen
Kontakt: Bremer Friedensforum, Goetheplatz 4, 28203 Bremen, Telefon: 0421/3961892, 0173/4194320, info@bremerfriedensforum.de, https://www.bremerfriedensforum.de/

Mahnwache mit Unterschriften sammeln für „Abrüsten statt aufrüsten“

 

CASTROP-RAUXEL
Bündnis für den Frieden Castrop-Rauxel – Infostand
Samstag, 3.11.2018 ab 12.30 Uhr, Stadtbibliothek, Castrop-Rauxel, Im Ort 2, 44575 Castrop-Rauxel

Kontakt: Friedenskreis Castrop-Rauxel, Am Stadtgarten 29, 44575 Castrop-Rauxel, fjl@friedenskreis-castrop-rauxel.de, http://www.friedenskreis-castrop-rauxel.de/

Informationsstand „Abrüsten statt aufrüsten“ mit Sammlung von Unterschriften unter den Appell und Infos zum aktuellen Stand der Bewegung

 

COBURG
B90/Die Grünen, Kreisverband Coburg-Stadt – Kundgebung
Freitag, 2.11.2018 um 17 Uhr, Innenstadt, 96450 Coburg (genauer Ort wird noch bekanntgegeben)

 

DUISBURG
Friedensforum Duisburg

Samstag, 3.11.2018, 11-14 Uhr, Innenstadt Life-Saver-Brunnen, Königstr., 47051 Duisburg
Kontakt: Friedensforum Duisburg, Steinstr. 12, 47198 Duisburg, juergen.hagenguth@gmx.de, friedensforum-duisburg.de

Kundgebung „Abrüsten statt Aufrüsten! Geld ist genug da – es wird nur falsch verteilt!“

 

DÜLMEN
Friedensfreunde Dülmen – Infostand
Freitag, 2.11.2018, Markt, Dülmen

Infostand „Abrüsten statt Aufrüsten“ mit Unterschriftensammlung und Infos zum Thema (Uhrzeit wird noch bekannt gegeben)

Kontakt: Friedensfreunde Dülmen, 48249 Dülmen, friedensfreundeduelmen@gmail.com, www.friedensfreundeduelmen.eu

 

DÜREN
(neu gegründete) Friedens-Gruppe Düren – Aktion „Abrüsten statt ausrüsten“

Samstag, 3.11.2018, Innenstadt Düren, 52349 Düren

 

ESSEN
Essener Friedensforum / Arbeitsgruppe Rüttenscheid – Infostand
Samstag, 3.11.2018, 11 Uhr, Rüttenscheider Stern, Rüttenscheider Str. 62-64, 45130 Essen

Kontakt: Essener Friedensforum/AG Rüttenscheid, c/o Ullrich Indersmitten, fi-ruettenscheid@web.de

Infostand zur Aktion „Abrüsten statt Aufrüsten“ in Essen mit Unterschriftensammlung und Aktion

 

EUTIN

Aktionen der Friedensbewegung zur Fortführung der Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten!“ gemeinsam mit ver.di und dem DGB

 

FRANKFURT
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. – Demonstration

Samstag, 3.11.2018 um 11.55 Uhr, Willy-Brandt-Platz, 60547 Frankfurt
www.frieden-und-zukunft.de

Kundgebungen vor den Geschäftsstellen von CDU und SPD

Aus Anlass der parlamentarischen Beratungen des Bundeshaushaltes 2019 wollen wir Aktionen für die Unterstützung unserer Kampagne durchführen. Wir laden alle dazu ein die wissen, der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.

Ordensleute für den Frieden – Mahnwache

Donnerstag, 1.11.2018 von 14 – 16 Uhr, Deutsche Bank, Zentrale, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt
https://www.facebook.com/Ordensleute
(monatliche) Mahnwache der „Ordensleute für den Frieden“, November-Mahnwache unter dem Motto: „Krieg braucht Kapital – Kapital braucht Krieg“

 

FÜRTH
Fürther Friedensforum – Mahnwache

Freitag, 2.11.2018, ab 17 Uhr, Dreiherrenbrunnen (Innenstadt)

Mahnwache und Aktion mit Unterschriftensammlung

 

HAMBURG
DGB Hamburg – Kundgebung und Unterschriftensammlung

Samstag, 3.11.2018 um 14 Uhr, Spritzenplatz, 22765 Hamburg

Kontakt: Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung, Lange Reihe 101, 20099 Hamburg, Telefon: 040/41924700, hamburger-forum@hamburg.de, hamburgerforum.org

Es sprechen:
Reiner Braun, Kooperation für den Frieden
Falko Lehmann, IG Metall Hamburg
Sönke Wandschneider, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung

Aufstehen Hamburg – Demonstration und Kundgebung

Samstag, 3.11.2018, 13 Uhr, Platz der Republik (vor dem Altonaer Museum – Museumstr. 23, 22765 Hamburg)

Demonstration und Kundgebung „Würde statt Waffen“
• Kundgebung mit Gastredner Reiner Braun (Kooperation für den Frieden, Co-Sprecher International Peace Bureau) und Aktive „Aufstehen Hamburg“.
• Demonstration über die Fußgängerzone „Neue Große Bergstraße“ zur Ottenser Hauptstraße.
• Ab 14:30 Uhr Unterstützung der Unterschriftensammlung „Abrüsten statt Aufrüsten“ am Spritzenplatz
Kontakt: hamburg@aufstehen.de

Marxistische Abendschule – Vortrag
Mittwoch, 14.11.2018 um 19 Uhr, Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, Hamburg
www.marxistische-abendschule.de

ALLE GEGEN ALLE
Die aktuellen Konflikte zwischen den großen Mächten und die Kriegsgefahr
Jörg Kronauer

 

HANAU
Hanauer Friedensplattform – Infostand

Samstag, 3.11.2018 von 10 bis 13 Uhr, Marktplatz, Ecke Hammer-/Krämerstraße, Hanau

Der nächste Infostand der Friedensplattform in der Hanauer Innenstadt wartet am Samstag, 3. 11. auf Interessierte. Dabei wird die Unterschriftensammlung für die bundesweite Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“ fortgesetzt. Bisher gibt es weit über 100.000 Unterzeichner*innen.

 

KIEL
Kieler Friedensforum – Demonstration

Samstag, 3.11.2018 um 14.30 Uhr, Platz der Matrosen, Kiel

Kontakt: Kieler Friedensforum, c/o Benno Stahn, An den Birken 18, 24111 Kiel, Telefon: 0431/690167, b.stahn@kieler-friedensforum.de, http://www.kieler-friedensforum.de/

Auch im hohen Norden wird es Anfang November antimilitaristische Aktionen geben, die zur Fortsetzung der Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten!“ genutzt werden. Zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution in Kiel führt das Kieler Friedensforum im Bündnis mit vielen anderen Organisationen eine Demonstration zum Gedenken an den Kieler Matrosenaufstand „für eine Welt ohne Krieg, Militär, Ausbeutung und Ausgrenzung“ durch.

Motto: 3. November 1918 – Schluss mit dem Krieg! 3. November 2018 – Stoppt die Kriegsvorbereitungen!

 

KÖLN
Kölner Friedensforum – Mahnwache
Freitag, 2.11.2018 von 14 – 17 Uhr und Samstag, 3.11.2018 von 11 -15 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Trankgasse 11, 50667 Köln
Kontakt: Kölner Friedensforum, Obenmarspforten 9-11, 50676 Köln, Telefon: 0221/9521945, koelner-friedensforum@web.de, http://koelnerfriedensforum.org/

Aktion „Abrüsten statt Aufrüsten“ in Köln mit Reden, Musik, Kunst, Theater, Information, Unterschriftensammlung …

 

LEIPZIG
„Abrüsten statt Aufrüsten“ – Demonstration und Kundgebung

Samstag, 3.11.2018 um 11:58 Uhr, Augustusplatz, 04109 Leipzig
Kontakt: www.leipzig-gegen-krieg.de

Im Rahmen der bundesweiten dezentralen Aktionstage wird es auch in der Leipziger Innenstadt eine Demonstration unter dem Motto der Kampagne geben.
Kurz vor 12 Uhr beginnt die Demonstration mit einer Kundgebung auf dem Augustusplatz. Es wird mehrere kulturelle, sowie politisch inhaltliche Redebeiträge geben.

Die Demonstration wird zugleich die erste öffentliche Aktion der sich bildenden Sammlungsbewegung „Aufstehen“ in Leipzig sein.

 

LÜBECK
Aktionen der Friedensbewegung zur Fortführung der Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten!“ gemeinsam mit ver.di und dem DGB

 

MAGDEBURG

Stadtbibliothek Magdeburg in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung und Vitopia eG. – Vortrag und Diskussion

Freitag, 2.11.2018, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
https://www.magdeburg-stadtbibliothek.de/

Vortrag und Diskussion „Aufrüstung für den Frieden?“ mit Jürgen Grässlin (Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!«, Bundessprecher der DFG-VK, Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros)

 

MÜNCHEN
Münchner Friedensbündnis – Mahnwache
Samstag, 3.11.2018 von 11 – 13 Uhr, Sendlinger Str. (zwischen Haus Nr. 3 und 7), Sendlinger Str. 3, 80336 München

Mahnwache „Kriege beenden – Abrüsten statt Aufrüsten“

 

MÜNSTER
Friedenskooperative Münster + Arbeit und Leben + DGB Münster – Vortrag und Diskussion

Samstag, 3.11.2018, 18 – 20 Uhr, Café Weltbühne, Ev. Studierendengemeinde (ESG), Breul 43, 48143 Münster
Kontakt: Friedenskooperative Münster, Münster, Telefon: 0251/6090905, https://de-de.facebook.com/friedenskooperative.muenster

Vortrag und Diskussion „30 Milliarden mehr fürs Militär? Das ist Wahnsinn!“ – anlässlich der Bundestagsentscheidung im November die Rüstungsausgaben zu verdoppeln – mit Andreas Zumach (Journalist, Genf)

 

NEUMÜNSTER
Aktionen der Friedensbewegung zur Fortführung der Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten!“ gemeinsam mit ver.di und dem DGB

 

NÜRNBERG
Nürnberger Friedensforum – Unterschriftensammlung und Aktion
Mittwoch, 31.10.2018 um 14 Uhr, Lorenzkirche, Lorenzer Platz 1, 90402 Nürnberg
http://www.friedensforum-nuernberg.de/

 

PINNEBERG
Berliner Compagnie – Theaterstück

Mittwoch, 7.11.2018 um 19.30 Uhr, Christuskirche, Bahnhofstr. 2 , Pinneberg
www.BerlinerComagnie.de

In der Pinneberger Christuskirche lässt das dortige Friedensnetzwerk das Antikriegsstück „Das Bild vom Feind. Wie Kriege entstehen“ der „Berliner Compagnie“ aufführen, in dem der „Ukrainekonflikt“ bearbeitet wird.

 

POTSDAM
Friedenskoordination Potsdam – Gedenkkundgebung

Samstag, 10.11.2018, Karl-Liebknecht-Forum, Potsdam

Gedenkkundgebung zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution (wir feiern also nach) unter Liebknechts Losung „Nieder mit dem Krieg!“

Wir wollen diese Gedenkkundgebung unter Liebknechts Losung „Nieder mit dem Krieg!“ nicht einfach nur als Gedenkveranstaltung sehen, sondern gleichzeitig den Bogen zu heute ziehen. Deswegen wollen wir mit der Kundgebung auch einen Beitrag zu „Abrüsten statt Aufrüsten!“ beitragen und uns damit an den geplanten dezentralen Aktionen in den einzelnen Städten beteiligen.

 

SAARBRÜCKEN
FriedensNetz Saar für Abrüstung – Infostand
Samstag, 3.11.2018, 11 Uhr, St. Johanner Mark, 66111 Saarbrücken
Kontakt: FriedensNetz Saar, Waltraud Andruet, Bilsdorferstr. 28, 66793 Saarwellingen, waltraud_andruet@t-online.de, friedensnetzsaarblog.wordpress.com
Aktionstag „Abrüsten statt Aufrüsten“ in Saarbrücken mit Unterschriftensammlung und Aktionen

 

SCHRAMBERG
Pax Christi Gruppe Schramberg – Mahnwache

Samstag, 17.11.2018 von 10 – 12 Uhr, Rathausplatz, 78713 Schramberg
Aktion gegen die Erhöhung im Rüstungshaushalt

 

 

SIEGEN
Aktionsbündnis Friedensbewegung Südwestfalen, Gustav-Heinemann-Friedensgesellschaft

Mittwoch, 7. November 2018, 19.30 Uhr, Martini-Kirche (Grabenstraße 27), 57072 Siegen
Veranstaltung mit Henrik Paulitz (Akademie Bergstraße) mit dem Titel:
Anleitung gegen den Krieg- Kriegsmacht Deutschland?

Neue Zeitung und Aktionsmaterial

Pünktlich zu den kommenden Aktionstagen vom 1.-4.11.2018 wird es eine neue Info-Zeitung geben. Die Zeitung könnt ihr zum Verteilen für die Aktionstage und dezentralen Demonstrationen benutzen.

Ihr findet darin den Aufruf unserer Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ mit den Namen der Erstunterzeichner*innen, sowie kurze Statements von Testimonials, die unseren Aufruf unterstützen. Zudem gibt es einen Text von Peter Brandt mit dem Titel „Keine weitere Aufrüstung“ und unseren Aufruf zu den Aktionstagen.

Sobald die Zeitung erschienen ist, könnt ihr sie per Mail an info@abruesten.jetzt oder im Online-Shop des Netzwerk Friedenskooperative bestellen:
https://www.friedenskooperative.de/shop/zeitung-abruesten-statt-aufruesten

Für die Aktionstage könnt ihr zudem Aktionssets (Plakate, Aufkleber etc.) in verschiedenen Größen bestellen und für eure Aktionen verwenden. Ihr findet sie unter https://www.friedenskooperative.de/shop/aktionsboxen-fuer-abruestung-s-m-l-xl

 

 

Statt Aufrüstung – Frieden sponsern

Liebe Friedensfreundin, lieber Friedensfreund,
liebe Kollegin, lieber Kollege,

die drohende weitere Aufrüstung bahnt sich bei den nächsten Haushaltsberatungen an. Die NATO Vorgabe, dass in den nächsten Jahren 2% des Bruttosozialproduktes unseres Landes für Militär und Rüstung ausgegeben werden sollen, wird von der Bundesregierung von Jahr zu Jahr mehr realisiert. 75 Milliarden oder 20% des Bundeshaushaltes für Waffen und Rüstung bedeuten immer weniger für Soziales, für Bildung, Wissenschaft und Umwelt. Wir wollen uns mit dem Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ dem entgegenstellen und eine Wende zu mehr sozialer Gerechtigkeit durchsetzen. Dazu brauchen wir viel örtliche und regionale Unterstützung, wir brauchen die Aktiven vor Ort aber auch finanzielle Unterstützung.

Die Zeitung, die Webseite, kleine Anzeigen, Veranstaltungen, das Erstellen von Informationsmaterial – alles kostet Geld. Wir freuen uns über jede – auch noch so kleine – Spende. Bitte helft mit, unseren Aufruf zu einem mobilisierenden Beitrag für Frieden und Entspannung in kriegerischen Zeiten zu entwickeln. Helft mit, damit unser Aufruf dazu beitragen kann, die Weichen endlich in Richtung Abrüstung umzustellen.

Bitte spendet auf das Konto:

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.
IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90
BIC: HELADEF1822
Stichwort: Abrüsten jetzt
(Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.)

Unterschriften zurückschicken

Vielen Dank an die fleißigen Sammler*innen!

Wir bitten euch die Offline-Unterschriften nicht zu bunkern sondern umgehend zurückzusenden an das Netzwerk Friedenskooperative oder die Friedens- und Zukunftswerkstatt, damit wir einen Überblick über den aktuellen Stand der Unterschriften behalten und über neue Erfolge informieren können. Danke!

 

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Abrüsten statt Aufrüsten: 1.-4. November 2018: Bundesweite dezentrale Aktionen und Demonstrationen

Wir müssen wieder heraus mit unseren Forderungen auf die Straßen und Plätze dieses Landes. Frieden und Abrüstung muss wieder laut durch die Straßen klingen und von den Plätzen schallen. Lasst uns am Wochenende 1.-4. November 2018 überall in dieser Republik dezentral demonstrieren und auf die Straße gehen, je mehr Aktionen, je mehr Demonstrationen, umso besser.

Wir wollen Protest und Widerstand zeigen. Die zu dieser Zeit stattfindende 2. und 3. Lesung des Bundeshaushaltes sind eine gute Gelegenheit, unsere Forderung der Öffentlichkeit und der Politik zu zeigen und zu verdeutlichen.

Es ist jetzt Zeit, diese Aktionen vorzubereiten:

-Kann es auch in eurer Stadt eine Demonstration geben? Wenn ja, wer übernimmt die Initiative zu einem Vorbereitungstreffen einzuladen? Gibt es vielleicht auch bei euch, wo es lange keine Friedensaktion mehr gab, die Chance, erstmals für den Frieden zu demonstrieren?

-Wer macht alles mit, wen wollen wir ansprechen, wen bekommen wir mit ins Boot? Breite und Vielfalt sind ein Markenzeichen von “abrüsten statt aufrüsten”.

-Wie können wir die Demonstration bunt, vielfältig, lebendig und attraktiv gestalten?

Wir wenden uns an alle UnterzeichnerInnen und UnterstützerInnen: Bereitet mit uns die Aktionen vor. Es ist Zeit öffentlich Flagge für Abrüstung zu zeigen. Lasst uns die Republik Anfang November in das Zeichen von Abrüstung setzen.

Frieden und Abrüstung braucht Bewegung – wir schaffen sie.

Downloads Materialien Aufruf

Downloads Hintergrundmaterialien / Grafiken

Abrüsten statt Aufrüsten: Aktionstag in Berlin am 3. November 2018

abruesten

Unterschriftensammlung in der Fläche, Abschlusskundgebung vor dem Finanzministerium, so soll der Aktionstag in Berlin am Samstag, den 3.11.18 ablaufen. In möglichst vielen Stadtteilen sollen am Samstag Vormittag auf Marktplätzen, vor Einkaufszentren, an Bahnhöfen und Bushaltestellen Info-Stände, kleinere Kundgebungen oder andere Aktionsformen stattfinden, um zu informieren und weitere Unterschriften unter den Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“ zu sammeln. Die dezentralen Aktionen werden in Eigenregie von den örtlichen Initiativen, Organisationen oder auch einzelnen Unterstützern durchgeführt. Die Koordinierung liegt in den Händen der Berliner Friedenskoordination. Am Nachmittag findet dann eine gemeinsame Kundgebung vor dem Finanzministerium in der Wilhelmstraße statt. Darauf hat sich ein Aktionsbündnis geeinigt, zu dem Vertreter der Initiative „Abrüsten statt Aufrüsten, die Friko Berlin, die VVN-BdA, Gewerkschaften und Vertreter der Kirche eingeladen hatten.

Weitere Informationen auf http://www.frikoberlin.de/

03.11.2018 – Berlin:

Aktionen auf Wochenmärkten am 3. November 2018 mit Infoständen und Unterschriftensammlungen unter den Appell „Abrüsten statt Aufrüsten“ in der Zeit von 10 bis 13 Uhr.

Berlinweit wollen wir am 3.11. auf möglichst vielen Wochenmärkten mit kreativen Aktionen Menschen motivieren, ihre Unterschrift unter den Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ zu setzen und sich mit unseren Anliegen nach Abrüstung und einer Entspannungspolitik mit Russland auseinanderzusetzen.

Unter dem gemeinsamen Logo „Abrüsten statt Aufrüsten“ soll jede Gruppe, Initiative, Organisation IHRE eigene Aktion durchführen mit ihrem eigenen Schwerpunkt und eigener Aktionsform. Möglichst vielfältig sollten die Ideen sein, von Luftballon-Aktion, Puppenspiel, Musik, Tanz, DIE IN bis Flashmob ist alles denkbar.

In allen Berliner Bezirken (außer in Spandau) finden am Samstag, den 3.11., insgesamt 37 Wochenmärkte statt. Hier findet ihr die Liste:
https://www.berlin.de/sen/web/service/maerkte-feste/wochen-troedelmaerkte/

Teilt uns bitte unter folgender E-Mail: info@friko-berlin.de oder: 030 – 852 29 38 eure Aktionen mit, damit sie veröffentlicht werden können.  Außerdem geben wir gerne auch Hilfestellung, wenn ihr Fragen habt.

Die Aktionen müssen von euch unter https://www.internetwache-polizei-berlin.de als Versammlung/Aufzug angemeldet werden.

Wollt ihr nur einen Infostand mit Unterschriftensammlungen durchführen (ohne irgendeine Aktion), müsst ihr das beim zuständigen Ordnungsamt anmelden.

Unter www.frikoberlin.de und https://abruesten.jetzt/ findet ihr Informationen.

Als zentrale Unterstützung könnt ihr Banner, Plakate, Friedens-Zeitung, Spuckis, Aufkleber etc. beziehen über:  Aktionsbüro: Abrüsten statt Aufrüsten, Marienstr. 19/20, 10177 Berlin (Nähe Bhf. Friedrichstr.) Tel. 20654857; E-Mail info@abruesten.jetzt

Bitte vergesst nicht, Fotos und Videos von Euren Aktionen zu machen!

Kommt bitte mit allen Unterschriften und Aktionselementen anschließend zur

Kundgebung am Bundesfinanzministerium um 14 Uhr (Leipziger Str. / Ecke Wilhelmstr.)

Keine Bundeswehr auf der Jugendmesse YOU!

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Die diesjährige Jugendmesse YOU in Berlin lockt wieder mit großen Versprechungen:
„3 Tage volles Programm aus Music, Sports und Lifestyle – und obendrauf eine bunte Karriereecke“ – „der Auftakt eines unvergesslichen Sommers“.

Dieses „YOU summer festival“, wie es sich 2018 nennt, findet vom  22. bis 24.Juni in den Messehallen am Funkturm statt. Am Freitag, dem 22.6., dem „Schulklassentag“, strömen tausende von Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrerinnen und Lehrern dorthin, auch um den Sonderpreis zu nutzen.

Neben SUMMER STAGE, ACTION POOL, SPORTS CORNER, BEAUTY BAR u.s. verspricht das Programm im FUTURE’S SPACE: „Im coolen Karriere Corner lassen sich Spaß und Zukunftspläne perfekt verbinden: Hier erwartet die Teenies eine bunte Auswahl an Themen, zu Ausbildung, Studium und Aufklärung. Durch interaktive Markenauftritte geben die Unternehmen und NGOs einen authentischen Einblick in ihre Welt.“
Hier hat sich – wie in den vergangenen Jahren – die Bundeswehr den größten Ausstellungsbereich gesichert. Bunte Karriereecke mit Unternehmen und NGOs? Die Bundeswehr ist weder ‚Unternehmen‘ noch ‚NGO‘, dafür zahlungskräftiger als andere, wenn es um die Werbung für den Nachwuchs geht. Hier erwartet die Jugendlichen das „Abenteuer“, militärisches Großgerät zu bewundern und zu erklettern und sich von Soldatinnen und Soldaten über Karrieremöglichkeiten ansprechen zu lassen. Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen? Fehlanzeige!

Wir meinen: Das Soldat-Sein ist kein normaler Beruf!
Wir  lehnen die Werbung für den Dienst in der Bundeswehr unter Schülern und Schülerinnen ab. Die Ausbildung beim Militär ist keine „normale” Berufsausbildung, sondern bildet Menschen aus, das „Kriegshandwerk“ zu lernen und andere Menschen in Einsätzen zu verletzen oder zu töten.
Das unterschlägt die Werbung der Bundeswehr und lockt stattdessen mit der Aussicht auf Abenteuer, gute Bezahlung und einen sicheren Job.
Viele Bundeswehrangehörige machen jedoch ganz andere Erfahrungen und kehren aus den Auslandseinsätzen mit posttraumatischen Störungen zurück.

Wir fordern:

  • Bundeswehr raus aus Schule, Hochschule und Jugend- und Berufsmessen!
  • Keine Bundeswehr auf der YOU!

 

Wir treffen uns

Freitag, 22. Juni 2018

08.30 Uhr – 10.00 Uhr

Hammerskjöldplatz, Masurenallee
(S. Bhf. Messe Nord/ICC; U-Bhf. Theodor-Heuss-Platz, Bus 104)

 

 

Berliner Bündnis Schule-ohne-Militär

Newsletter Nr. 2 www.abruesten.jetzt

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Erholsame Feiertage und ein friedlicheres neues Jahr

15.000 X Abrüsten jetzt

Der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ hat in den ersten Wochen schon 15.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner  – ein guter Start, aber auch noch nicht mehr.

Die erste Zeitung ist erschienen (www.abruesten.jetzt/zeitung) und schon fast vergriffen. Unterschriftenlisten werden laufend bestellt. Die Webseite www.abruesten.jetzt  hat viele Informationen: Testimonials von Erstunterzeichner_innen, Videos und Clips und weitere Hinweise zu unserer Kampagne für Abrüstung.

Was aus der Unterschriftensammlung wird, hängt jetzt von Ihnen und Euch, den aktiven Unterstützer_innen ab. Wir haben die Chance ein eindrucksvolles Zeichen gegen die Aufrüstung zu setzen – nutzen wir sie.

Eine weitere dringende Bitte:

Der Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ braucht auch finanzielle Unterstützung.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Friedensfreundinnen und Friedenfreude,

die weitere Aufrüstung wird auch auf dem Programm der neuen Bundesregierung stehen. Die NATO Vorgabe nach 2% des Bruttosozialproduktes scheint in Stein gemeißelt. 75 Milliarden oder 20% des Bundeshaushaltes für Waffen und Rüstung bedeuten immer weniger für Soziales, für Bildung, Wissenschaft und Umwelt. Wir wollen uns mit dem Aufruf „abrüsten satt aufrüsten“ dem entgegenstellen und eine Wende zu mehr sozialer Gerechtigkeit und weniger für Militär und Kriege erreichen. Dazu brauchen wir viel Unterstützung, viel aktives „Mittun“ aber auch finanzielle Unterstützung.

Die Zeitung, die Webseite, kleine Anzeigen, Veranstaltungen, das Erstellen von Informationsmaterial – alles kostet Geld. Selbst bei kostengünstigstem Arbeiten, bei vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten fallen Ausgaben an.

Wir würden uns über jede – auch noch so kleine – Spende freuen. Bitte helfen Sie/Ihr mit, unseren so erfolgreich gestarteten Aufruf zu einer Kampagne weiter zu entwickeln, die dazu beitragen könnte, die Weichen endlich in Richtung Abrüstung umzustellen. Die Welt braucht Brot statt Kanonen (August Bebel, 1911).

Bitte spenden Sie/Ihr auf das Konto:

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.
IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90
BIC: HELADEF1822
Stichwort: Abrüsten jetzt
(Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.)

Vielen Herzlichen Dank

Für den Arbeitsausschuss

Michael Müller, Reiner Braun, Willi van Ooyen

 

„Es findet eine schleichende Militarisierung der Außenpolitik statt“

TELEPOLIS 12. Dezember 2017 Marcus Klöckner

Michael Müller über die Ziele des Bündnisses „Abrüsten statt aufrüsten“

„Abrüsten statt aufrüsten“ – Unter diesem Motto hat sich ein breites Bündnis bestehend unter anderem aus Politikern, Künstlern und Wissenschaftlern zusammengetan, die sich gegen eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts der Bundesrepublik aussprechen. Im Interview mit Telepolis sagt Michael Müller, Vorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: „Der Aufruf trifft einen Nerv“ und betont, dass sich prominente Persönlichkeiten rasch zur Unterzeichnung entschlossen haben.

https://abruesten.jetzt/2017/12/es-findet-eine-schleichende-militarisierung-der-aussenpolitik-statt/

und im Original: https://www.heise.de/tp/features/Es-findet-eine-schleichende-Militarisierung-der-Aussenpolitik-statt-3909243.html

 

Eine Bitte um Mitarbeit:

Bitte sendet die gefüllten Unterschriftensammlungszettel an die angegebenen Adressen zurück. Wir wollen in Abständen immer wieder die Zahl der gesammelten Unterschriften veröffentlichen.

Und nicht vergessen:

Die Zeitung Nummer 1 und Unterschriftenlisten können bestellt werden bei:

info@abruesten.jetzt

oder

Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88, 53111 Bonn
Tel.: 0228 / 692 904 Fax: 0228 /  692 906
friekoop@friedenskooperative.de

oder

Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.
c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt
Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
60329 Frankfurt a.M.
Tel. 069 / 2424 9950 Fax: 069 / 2424 9951
frieden-und-zukunft@t-online.de

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Aufruf abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Erstunterzeichner*innen

Franz Alt, Schriftsteller | Dr. Wolfgang Biermann, Politikwissenschaftler, Initiative neue Entspannungspolitik JETZT! | Dieter Maschine Birr, (Ex Puhdys), Musiker | Roland Blach, DFG-VK, Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ | Prof. Dr. Ulrich Brand, Politikwissenschaftler, Institut Solidarische Moderne | Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker, Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT! | Reiner Braun, Präsident International Peace Bureau (IPB) | Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di | Christine Buchholz, MdB DIE LINKE. | Marco Bülow, MdB SPD | Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB | Prof. Dr. Paul J. Crutzen, Atmospheric Chemistry and Climate Research, Nobel Laureate 1995 | Daniela Dahn, Schriftstellerin | Das Rilke Projekt (Schönherz & Fleer), Erfolgreichstes Deutsches Lyrikprojekt | Renan Demirkan, Schauspielerin, Autorin | Prof. Dr. Klaus Dörre, Soziologe | Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt | Ute Finckh-Krämer, MdB (2013-2017) SPD | Peter Freudenthaler, Volker Hinkel, von Fools Garden | Ulrich Frey, Initiative Neue Entspannungspolitik Jetzt! | Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international | Wolfgang Gehrcke, DIE LINKE. | Stephan Gorol, Kulturmanagement | Dr. Rolf Gössner, Vorstandsmitglied internationale Liga für Menschenrechte | Prof. Dr. Ulrich Gottstein, IPPNW Gründungs-und Ehrenvorstandsmitglied | Susanne Grabenhorst, stellv. Vorsitzende IPPNW Deutschland | Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK | Hermann Josef Hack, Bildender Künstler | Uwe Hassbecker, Musiker (Silly) | Prof. Dr. Frigga Haug, Soziologin | Uwe Hiksch, Bundesvorstand NaturFreunde Deutschlands | Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender | Philipp Ingenleuf, Netzwerk Friedenskooperative | Otto Jäckel, Vorsitzender IALANA Deutschland, Vereinigung für Friedensrecht | Kristine Karch, Co-Chair International Network No to War – No to NATO | Margot Käßmann, Theologin | Katja Keul, MdB Bündnis90/die Grünen | Katja Kipping, MdB, Vorsitzende DIE LINKE. | Toni Krahl, Musiker (CITY) | Sabine Leidig, MdB DIE LINKE. | Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall | Sarah Lesch, Liedermacherin | Udo Lindenberg, Musiker | Anna Loos, Schauspielerin, Sängerin (Silly) | Pascal Luig, Co-Sprecher „Kooperation für den Frieden“ | Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung | Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Hilde Mattheis, MdB SPD | Birgitta Meier, Friedensmuseum Nürnberg | Prof. Dr. Thomas Meyer, stellv. Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission | Matthias Miersch, MdB, Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion | Prof. Dr. Maria Mies, Soziologin, Öko-Feministin | Michael Müller, Vorsitzender NaturFreunde Deutschlands, ehem. Staatssekretär im Umweltministerium | Julia Neigel, Sängerin, Songwriterin | Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR) | Wolfgang Niedecken, Musiker, Sänger (BAP), Maler, Autor | Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler | Alexis Passadakis, aktiv bei Attac Deutschland | Anne Rieger, Bundesausschuss Friedensratschlag | Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes | Alex Rosen, Vorsitzender IPPNW Deutschland | Michaela Rosenberger, Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) | Rene Röspel, MdB SPD | Prof. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler, Friedensforscher | Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Physiker, Vorsitzender International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES) | Dr. Ute Scheub, Autorin | Heide Schütz, Vorsitzende Frauennetzwerk für Frieden | Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission | Prof. Dr. Johano Strasser, ehem. Präsident des deutschen PEN | Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB Bündnis90/die Grünen | Prof. Dr. Michael Succow, Alternativer Nobelpreisträger, Michael Succow Stiftung | Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) | Horst Trapp, Friedens- und Zukunftswerkstatt | Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung | Hans-Jürgen Urban, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG-Metall | Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedensratschlag | Kathrin Vogler, MdB DIE LINKE. | Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D. | Dr. Christine von Weizsäcker, Biologin, Präsidentin von Ecoropa | Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, ehem. Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie | PD Dr. Uta von Winterfeld, Politikwissenschaftlerin | Peter Wahl, Wissenschaftlicher Beirat von Attac | Renate Wanie, Vorstandsmitglied Bund für Soziale Verteidigung (BSV) | Konstantin Wecker, Musiker, Komponist | Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND | Dr. Christa Wichterich, Soziologin, Publizistin | Heidemarie Wieczorek Zeul, Bundesministerin a.D. | Lucas Wirl, Geschäftsführer IALANA & NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss) | Burkhard Zimmermann, Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT!.

 

 

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